Radtour Stürzelberg 2007
Radtour Stürzelberg (26.-27.05.2007)

Die Route von Fliesteden nach Stürzelberg und über Merkenich - Widdersdorf zurück
Es war ein wenig hektisch am Morgen des 26. Mai. Wir hatten uns entschieden, das Packen auf den Tag der Abfahrt zu legen und so wuselten wir vom frühen Morgen an und packten und packten und packten. Das neue Zelt musste erstmals verstaut werden. Celina und Timo packten ihre Siebensachen erstmals in eigene Packtaschen. Im Anhänger wurden Sitzgelegenheiten, Kühltasche, Grill und Zubehör untergebracht. An warme und Regensachen dachten wir natürlich auch.
Schließlich rief uns unsere vermeintlichen Mitstreiter an, dass sie wegen der schlechten Wetterprognosen nun doch nicht mitfahren würden.
Wir ließen uns, trotz nun geweckter Zweifel, dennoch nicht ins Bockshorn jagen. Mit Kölner Motto "es hat noch immer jot jejange" und "et kütt wie et kütt" machten wir unverdrossen weiter. Einzig Stephan, ein weiterer Mitfahrer, behielt ebenfalls die Nerven.
Celina und Timo waren eifrig bei der Sache. Und, wenn auch etwas später als geplant, wir fuhren tatsächlich los.
Am Schwarzbier-Pass, nach knapp 9 km, machten wir unsere erste Rast. Celina und Timo tobten im Grün während wir uns ein kühlend Weizenbierchen zur Feier der Stunde einverleibten. Der Pass ist neu - denn jedesmal, wenn wir von Kloster Knechtsteden nach Hause fuhren und Lioba ihr Schwarzbier getrunken hatte, düste sie, wie weiland Bjarne Rijs, mit ungeahnten Kräften die kleine Steigung nach Hof Vinkenpütz hinauf.
Nach Einkäufen in Ückerath erreichten wir schnell Stürzelbach Campingplatz. Hier war allgemeines Ausruhen und Baden angesagt. Der Grill kam zum Einsatz und bei trockenem und warmen Wetter saßen wir am Rhein und ließen es uns gut gehen. Ach übrigens - Unwetter waren bis dahin wohl woanders.
Schließlich erhielten wir einen Anruf von unseren vermeintlichen Mitfahrern, die sich wieder einmal von Wettervorhersagen beeindruckt gelassen hatten. Nach der üblichen Häme, die wir uns einfach nicht verkneifen konnten, kamen sie immerhin noch auf ein Bier und Würstchen bei uns vorbei.
Gerade hatten Timo und ich als letzte die Abendtoillette erledigt und waren ins Zelt geschlüpft, fing es tatsächlich an zu regnen und zu donnern. Wir schliefen dennoch sehr gut in unserem neuen Zelt während draußen der Regen prasselte.
Nach Gewitter folgt Sonnenschein - das war am nächsten Morgen nicht ganz so aber es war trocken - anfangs. Die Brötchen musste ich an einer Tankstelle besorgen, da der örtliche Bäcker just an Pfingsten geschlossen hatte. Es begann zu tröpfeln, so dass wir unser Frühstück im Zelt zu uns nahmen. Das neue Zelt erwies sich als sehr geräumig und bequem.
Leider mussten wir nun doch etwas Feuchtigkeit ertragen - das Zelt musste im Regen eingepackt werden. Macht aber nix - dafür haben wir schließlich ein Tunnelzelt, das es erlaubt alles weitere trocken zu verstauen und zum Schluß die Außenhülle einzupacken.
Wir warteten noch ein wenig auf die hellen Stellen am Himmel und tatsächlich - der Regen verebbte. Während der Fahrt trockneten wir schnell wieder aus. Kurz hinter Niederkassel kehrten wir ins "Gretchen" ein. Eine von außen unscheinbar wirkende Gaststätte die innen einen wohligen Gastraum zu bieten hatte. Das Essen hier ist sehr gut und so versorgten wir uns mit Wiener Schnitzel und Pommes.
Letzte Station war ein Besuch in Worringen bei den Schwiegereltern. Lioba hatte den genialen Einfall dort noch einmal aufzuschlagen, was Celina und Timo noch einmal motivierte.
Zu Hause hatten wir schnell alles wieder ausgepackt und die nassen Zeltsachen aufgehängt.
Fazit: Auch wenn das Wetter übel zu werden droht - mach' es - auf einer großen Tour kann man sich schließlich auch nicht nur die feinen Tage heraussuchen
Statistik:
| Nr. | Etappe | KM |
| 1 | Stürzelberg |
28,32 |
| 2 | Fliesteden |
47,78 |
| Gesamt |
76,10 |
....
.
.
(zum vergößern bitte auf die Bilder klicken)
| |
Eine Schnecke am Wegesrand hatte es uns besonders angetan. |
| |
Pause am Schwarzbier-Pass Während wir beim Biere pausierten tobten Celina und Timo im Walde. |
| |
Campingplatz Stürzelberg ... |
| |
... lud zur Ruhe... |
| |
... und zum Bade. |
| |
Mutter und Tochter beim Ausruhen am Rhein-Strand |
| |
Am Morgen schmeckte ein warmer Tee ... |
| |
... während der ein oder andere im Zelt noch für Ordnung sorgte. |
| |
Regentropfen am Dach des Camping-Restaurants ... |
| |
... und auf unsere Gefährte. |
| |
Schafherde bei Dormagen suchte neues Futterrevier. |