Mathe - einfach märchenhaft...
Mathe-Kings und Mathe-Queens beim Landschaftsverband Rheinland
(Bilder zum Vergrößern bitte anklicken!)
Es begab sich an einem recht milden Morgen des Monats März im Jahre 2007.
5 Mädchen und 5 Buben, die im Sommer den Weg zur Schule antreten, machten sich auf die Fußspuren der Mathematik.
Mit einem kleinen Rucksack voll guter Sachen, um sich während des Weges zu stärken, versammelte sich frohen Mutes die muntere Gesellschaft am Bahnhof im nahe liegenden Stommeln.
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Die kleinen Füße überwanden die Hürde zwischen Bahnsteig und dem altertümlichen Einstieg der Regionalbahn mit Mut und Entschlossenheit. Die vielen Menschen und überfüllten Abteile im Zug konnten den kleinen Pilgern gen Landschaftsverband im Rheinland in Köln-Deutz, nicht die Vorfreude verderben. Und so hielt man sich eisern und erwartungsvoll an einer der vielen Stangen in der Bahn fest und näherte sich unaufhaltsam der Mitmachaustellung „Mathe-Kings und Mathe-Queens“, um sich der Auseinandersetzung zum Thema: „Grundkompetenzen des Rechnens“ zu stellen.
Zielgerichtet, mit festem Schritt und Blick auf den Kölner Dom, ging es zu besagtem Gebäude mit Aussicht auf erweiterte Einblicke in mathematische Gebiete.
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Es galt sich mit den guten Leckereien aus dem schweren Rucksack für die kommenden Anforderungen zu stärken und so saß, bzw. kniete man bei morgendlichen Speis und Trank und erfreute sich an Obst und Gebackenem, liebevoll verpackt von „nahen Angehörigen“.
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Geleit gab uns eine junge Frau Namens Jennifer, welche den neugierigen “Vokis“ (Vorschulkindern) versprach, mit ihnen fünf spannende Inseln zu besuchen, auf denen es verschiedene Aufgaben zu lösen gilt und es viel Spannendes für experimentierfreudige Forscher zu entdecken gibt.
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Die Rundreise begann für die wissbegierigen „Insulaner“auf der Insel „VON-HIER-BIS-IRGENDWO“.
Unzählige Muster durfte man legen, und die Straße der Symmetrie lud zu sinnlichen Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Dingen ein. Während die „jungen Damen“ bei der Gestaltung mit Farben und Formen zum traditionellen Modell “Blume“ neigten, erwachte bei den „Herren der Schöpfung“ mehr die Lust am Bauen und Konstruieren.
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Erkenntnis der ersten Insel:
Symmetrie ist eine Sprache der Natur. Alles ist symmetrisch – Menschen, Schmetterlinge , Spinnen , Vögel, sogar Vogelgezwitscher…
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Und weiter ging die Reise auf die zweite Insel, die Insel des „DURCHEINANDERS“.
Herrliche „Krimskramsläden“ wollten aufgeräumt werden, forderten die Besucher zum Sortieren und Klassifizieren auf. Evulotionäre Vorbestimmungen oder auch klassisches Rollenverständnis – man weiß es nicht so genau – sprachen das weibliche Geschlecht mehr in Sachen an, die mit Puppen, Geschirr, Haargummis oder kuscheligen Tieren zu tun hatten. Die magnetischen Anziehungspunkte beim „männlichen Geschlecht“ waren zielgerichtet auf Schrauben, Nägel und „wuseliges Krabbelgetier“.
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Fazit der zweiten Insel:
Durch logisches Denken und genaue Wahrnehmung lassen sich Beziehungen zwischen unterschiedlichen Dingen herstellen und Kategorien werden gebildet.
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Die Insel „ÜBER-ECK“ war das dritte Reiseziel.
Ein ereignisreicher „Abstecher“ ins Land der Drei-, Vier- und Rechtecke. Freies Spielen mit Formen. Aufgabenstellungen durch die „Reiseleiterin“ Jennifer und ausprobieren mit dem ganzen Körper waren hier gefragt!
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Was wurde auf der dritten Insel gelernt:
Sich im Raum erfahren und dabei erleben, was Geometrie ist.
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Die vierte Insel lockte mit einem „ZAHLENZIRKUS“.
Die „Reisenden „ konnten sich mit Schatzkästchen vergnügen, unterwegs Zahlen treffen, die singen, hüpfen und klatschen können. In allen Varianten durften die „hungrigen Köpfe“ Zahlenkonzepten begegnen. Und waren eben noch alle Klötzchen da, haben sie sich schnell unter bunten Eimerchen versteckt und fordern die Mitstreiter zum Raten - besser noch - zum Rechnen heraus.
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Erfahrungswerte von der vierten Insel:
Sinn der Zahlen erleben und den Zusammenhang zwischen Zahlen und Objekten „begreifen“.
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Leider verging der Vormittag so schnell, dass es für einen Besuch auf die fünfte Insel mit dem Namen „KILO-METER“ nicht mehr gereicht hat.
Dort hätte uns noch ein kleines Paradies für Handwerker und Händler erwartet, die gerne messen und wiegen.
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Die kleinen „Forscher“ blicken zurück auf eine Brücke, die alle Inseln miteinander verbindet. Jeder hat auf dieser Reise die schönsten Schätze sortiert, verglichen, gezählt und dabei festgestellt:
Mathematik ist leicht, fröhlich, spannend und kann eine Entdeckungsreise sein, die sinnlich und spielerisch erfasst werden kann!
Hoffentlich bewahrt die Schule diese natürliche kindliche Neugier und bietet den lebendigen, interessierten jungen Menschen nicht nur abstrakte, sondern auch anschauliche und konkrete Mittel an, um der Wissenschaft Mathematik nachhaltig staunend und offen begegnen zu können!
Ja, am Ende sind alle Besucher gekrönte "Mathe-Kings“ oder "Mathe-Queens“.
Zufrieden, bereichert und nach 2 Stunden auch „ausgespielt“, begaben sich nunmehr 10 stolze „Vokis“ mit ihren Begleiterinnen des Kindergartens „Fliester Schreihäls“ zurück zum Deutzer Bahnhof.
Verklärt, mit leicht müden Augen wartete man geduldig auf den Zug gen Heimat „Fliesteden“. Ja, eine Zugfahrt die ist lustig und gefiel den „Ausflüglern“ besonders gut. Reichte es auf der Hinfahrt noch auf der Hohenzollerbrücke für das kräftig gesungene Lied „Wir losse de Dom in Kölle“, so musste sich der kleine Trupp auf der Rückfahrt zunächst mal an der verbliebenen Wegzehrung stärken.
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Ein ereignisreicher Vormittag neigte sich dem Ende zu, und wir hoffen, dass dieser sich nachhaltig als Vorfreude auf Schule und Mathematik auswirkt!
erstellt von Claudia Bönders